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Gift in Medizin verwandeln

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Nach der Meditation

Nach der Meditation ist es wichtig, unserer gewohnten Neigung, die Dinge als solide wahrzunehmen, nicht nachzugeben.

Wenn sie in den Alltag zurückkehren, lassen sie die Weisheit und Einsicht, das Mitgefühl und den Humor, die Geschmeidigkeit, Weite und Gelassenheit, die die Meditation in ihnen wachgerufen hat, ihre Alltagserfahrung durchdringen.

Meditation weckt in ihnen die Erkenntnis, dass die Natur von allem illusorisch und traumgleich ist; halten sie dieses Gewahrsein selbst im dicksten Samsara aufrecht.

Ein großer Meister sagte: “Nach der Meditationspraxis sei ein Kind der Illusion”.

Sogyal Rinpoche (*1948)

Prinzip der Ichlosigkeit

Es ist wichtig, sich bewusst zu werden, dass das Prinzip der Ichlosigkeit nicht bedeutet, es würde ein Ego geben, welches die Buddhisten dann beseitigen. Es bedeutet vielmehr, dass von Anfang an niemals ein Ego existiert hat. Diese Erkenntnis wird „Ichlosigkeit“ genannt.

Sogyal Rinpoche (*1948)

Uns selbst respektieren

Es ist sehr wichtig, dass wir lernen, gut zu uns zu sein und uns selbst zu respektieren. Es ist aus einem ganz bestimmten Grund wichtig: Wenn wir in unser Herz blicken und entdecken, was dort verwirrt und was klar ist, was bitter ist und was süß, dann finden wir nicht nur uns selbst. Wir begegnen dem Universum. Wenn wir den Buddha entdecken, der wir eigentlich sind, erkennen wir, dass alles im Universum ebenfalls Buddha ist.

Pema Chödrön (*1936)

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