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Gift in Medizin verwandeln

Archiv für das Schlagwort “Weite”

Nach der Meditation

Nach der Meditation ist es wichtig, unserer gewohnten Neigung, die Dinge als solide wahrzunehmen, nicht nachzugeben.

Wenn sie in den Alltag zurückkehren, lassen sie die Weisheit und Einsicht, das Mitgefühl und den Humor, die Geschmeidigkeit, Weite und Gelassenheit, die die Meditation in ihnen wachgerufen hat, ihre Alltagserfahrung durchdringen.

Meditation weckt in ihnen die Erkenntnis, dass die Natur von allem illusorisch und traumgleich ist; halten sie dieses Gewahrsein selbst im dicksten Samsara aufrecht.

Ein großer Meister sagte: “Nach der Meditationspraxis sei ein Kind der Illusion”.

Sogyal Rinpoche (*1948)

Weite und Fülle

Die Vorstellung von der unendlichen Weite und Fülle des Kosmos ist das Ergebnis der zum Äußersten getriebenen Mischung von mühevoller Schöpfung und freier Selbstbesinnung.

Franz Kafka (1883 – 1924)

An der Tür des Nichts klopfen

Ein Tropfen, der aus einer Regenwolke fiel,
Erschrak vor der Weite der See:
Wer bin ich in der Unermesslichkeit des Ozeans?
Wenn ER ist, dann bin ich in Wahrheit nicht!
Während er sich mit den Augen der Verachtung betrachtete,
Nährte ihn eine Muschel in ihrem Schoß.

Der Himmel lenkte die Geschicke so,
Dass eine berühmte, eine königliche Perle heranwuchs:
Aus der Tiefe stieg er zur Höhe empor
Und klopfte an die Tür des Nichts:
Bis das Sein heraustrat.

Idries Shah (1924-1996)

Wer bin ich?

Auf die Frage, wer ich bin,
gibt es nur eine Antwort:

Ich bin das Unend­liche, die unendliche Weite,
welche die Substanz aller Dinge ist.

Ich bin niemand und zugleich jedermann,
nichts und alles – genau wie du.

Suzanne Segal (1955–1997)

Aus der Tiefe empor

Ein Tropfen, der aus einer Regenwolke fiel,
Erschrak vor der Weite der See:
Wer bin ich in der Unermesslichkeit des Ozeans?
Wenn ER ist, dann bin ich in Wahrheit nicht!
Während er sich mit den Augen der Verachtung betrachtete,
Nährte ihn eine Muschel in ihrem Schoß.

Der Himmel lenkte die Geschicke so,
Dass eine berühmte, eine königliche Perle heranwuchs:
Aus der Tiefe stieg er zur Höhe empor
Und klopfte an die Tür des Nichts:
Bis das Sein heraustrat.

Idries Shah (1924-1996)

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