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Gift in Medizin verwandeln

Archiv für das Schlagwort “Glauben”

Unseren Segen überallhin tragen

Wenn wir uns
von der leidenden Person verabschieden,
die wir zu sein glaubten,
tragen wir unseren Segen
überallhin.

Jack Kornfield (*1945)  In: Das weise Herz. Die universellen Prinzipien buddhistischer Psychologie

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Tiefste Natur der Wirklichkeit

Wenn Sie gelernt haben, Ihr Leben durch Disziplin einfacher zu gestalten, und damit die Möglichkeiten des Ich, Sie zu verführen, eingeschränkt haben, und wenn Sie durch Üben achtsamer Meditation den Zugriff von Aggression, Festhalten und Negativität auf Ihr ganzes Wesen gelockert haben, kann langsam die Weisheit der Einsicht aufscheinen. Und diese Einsicht zeigt Ihnen im Lichte ihrer alles erhellenden Klarheit direkt und deutlich sowohl die feinsten Funktionsweisen Ihres eigenen Geistes als auch die tiefste Natur der Wirklichkeit selbst.

Sogyal Rinpoche (*1948)

Wenn du glaubst

Wenn du glaubst,
ein Körper zu sein,
bist du vom Weltall getrennt.

Wenn du glaubst,
ein Geist zu sein,
bist du ein Funke des ewigen Feuers.

Wenn du glaubst,
das göttliche Selbst zu sein,
bist du alles.

Swami Vivekananda (1863 – 1902)

Ihn Erkennende sein

Einige einfältige Leute glauben, sie sollten Gott sehen, als stünde er da und sie hier. Dem ist nicht so. Gott und ich, wir sind im Erkennen eins. Nehme ich daher Gott in Liebe in mich, so gehe ich in Gott ein. Wir sollen ihn Erkennende sein, ich ihn wie er mich, nicht minder noch mehr, sondern einfach gleich.

Meister Eckhart (1260 – 1328)

Nur für heute

Nur für heute werde ich mich bemühen, den Tag zu erleben, ohne das Problem meines Lebens auf einmal lösen zu wollen.

Nur für heute werde ich große Sorgfalt in mein Auftreten legen: vornehm in meinem Verhalten; ich werde niemand kritisieren, ja ich werde nicht danach streben, die anderen zu korrigieren oder zu verbessern – nur mich selbst.

Nur für heute werde ich in der Gewissheit glücklich sein, dass ich für das Glück geschaffen bin – nicht nur für die andere, sondern auch für diese Welt.

Nur für heute werde ich mich an die Umstände anpassen, ohne zu verlangen, dass die Umstände sich an meine Wünsche anpassen.

Nur für heute werde ich zehn Minuten meiner Zeit einer guten Lektüre widmen; wie die Nahrung für das Leben notwendig ist, so ist eine gute Lektüre notwendig für das Leben der Seele.

Nur für heute werde ich eine gute Tat vollbringen, und ich werde es niemandem erzählen.

Nur für heute werde ich etwas tun, für das ich keine Lust habe: sollte ich mich in meinen Gedanken beleidigt fühlen, werde ich dafür sorgen, dass es niemand merkt.

Nur für heute werde ich ein genaues Programm aufstellen. Vielleicht halte ich mich nicht daran, aber ich werde es aufsetzen. Und ich werde mich vor zwei Übeln hüten:
vor der Hetze und vor der Unentschlossenheit.

Nur für heute werde ich fest glauben – selbst wenn die Umstände das Gegenteil zeigen sollten –, dass die gütige Vorsehung Gottes sich um mich kümmert, als gäbe es sonst niemanden auf der Welt.

Nur für heute werde ich keine Angst haben. Ganz besonders werde ich keine Angst haben, mich an allem zu freuen, was schön ist – und ich werde an die Güte glauben.

Papst Johannes XXIII. in: „Nur für heute“, München 2000

Zur Erlösung gelangen

Wer an das Nichtsein glaubt,
geht den schlechten Weg.
Wer an das Sein glaubt,
geht den guten Weg.
Wer sich an beides nicht klammert,
weil er erkennt,
wie es sich wirklich verhält,
gelangt zur Erlösung.

Nagarjuna (2. Jahrhundert)

Nur für heute …

1. Nur für heute werde ich mich bemühen, den Tag zu erleben, ohne das Problem meines Lebens auf einmal lösen zu wollen.

2. Nur für heute werde ich große Sorgfalt in mein Auftreten legen: vornehm in meinem Verhalten; ich werde niemand kritisieren, ja ich werde nicht danach streben, die anderen zu korrigieren oder zu verbessern – nur mich selbst.

3. Nur für heute werde ich in der Gewißheit glücklich sein, daß ich für das Glück geschaffen bin – nicht für die anderen, sondern auch für diese Welt.

4. Nur für heute werde ich mich an die Umstände anpassen, ohne zu verlangen, daß die Umstände sich an meine Wünsche anpassen.

5. Nur für heute werde ich zehn Minuten meiner Zeit einer guten Lektüre widmen; wie die Nahrung für das Leben des Leibes notwendig ist, ist eine gute Lektüre notwendig für das Leben der Seele.

6. Nur für heute werde ich eine gute Tat verbringen, und ich werde es niemandem erzählen.

7. Nur für heute werde ich etwas tun, für das ich keine Lust habe zu tun: sollte ich mich in meinen Gedanken beleidigt fühlen, werde ich dafür sorgen, daß es niemand merkt.

8. Nur für heute werde ich fest glauben – selbst wenn die Umstände das Gegenteil zeigen sollten –, daß die gütige Vorsehung Gottes sich um mich kümmert, als gäbe es sonst niemanden auf der Welt.

9. Nur für heute werde ich keine Angst haben. Ganz besonders werde ich keine Angst haben, mich an allem zu freuen, was schön ist – und ich werde an die Güte glauben.

10. Nur für heute werde ich ein genaues Programm aufstellen. Vielleicht halte ich mich nicht genau daran, aber ich werde es aufsetzen – und ich werde mich vor zwei Übeln hüten: der Hetze und der Unentschlossenheit.

Die so genannten „Zehn Gebote der Gelassenheit“, die Papst Johannes XXIII. (Angelo Giuseppe Roncalli, 1881 – 1963) zugeschrieben werden.

Helfen, höher zu klimmen

Störe niemand in seinem Glauben, auch nicht jene, die aus Unwissenheit primitiven Anbetungsformen huldigen.

Störe niemand, sondern hilf jedem höher und höher zu klimmen.

Swami Vivekananda (1863 – 1902)

Niemanden in seinem Glauben stören

Störe niemand in seinem Glauben, auch nicht jene, die aus Unwissenheit primitiven Anbetungsformen huldigen. Störe niemand, sondern hilf jedem höher und höher zu klimmen.

Swami Vivekananda (1863 – 1902)

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