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Gift in Medizin verwandeln

Archiv für das Schlagwort “denken”

Gib ehrgeiziges Planen auf

Für die Zukunft zu planen,
gleicht dem Fischen in einem trockenen Loch;
nie läuft etwas, wie du es dir wünschst.

Gib also all dein ehrgeiziges Planen auf.
Wenn du unbedingt an etwas denken musst –
dann denk an die Ungewissheit deiner Todesstunde.

Gyalse Rinpoche (1743-1811)

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Wirklichkeit der Dinge

Die Wirklichkeit der Dinge leugnen heißt ihre Wahrheit zu verfehlen.
Nur der Leere zu folgen heißt, sich gegen die Leere zu wenden.
Hör auf zu reden und zu denken,
und es gibt nichts, was du nicht erkennen kannst.

Sosan (510 – 606)

Die Welt ist Wasser und das Denken Milch. Gießt man Milch ins Wasser, so werden sie eins, man kann die reine Milch nicht mehr finden. Macht man aber Butter aus der Milch und legt diese ins Wasser, dann schwimmt sie darauf.

Versieh deine spirituellen Übungen in der Einsamkeit und erlange die Butter der Erkenntnis und Liebe. Selbst wenn du die Butter in das Wasser der Welt legst, wird sie sich nicht mehr vermischen und oben treiben.

Ramakrishna (1836 – 1886)

Das Bewusstsein lebt ewig

Der Körper ist nicht der wirkliche Mensch,
auch das Denken nicht,
denn es kommt und geht.
Es ist das Bewusstsein, das ewig lebt.

Swami Vivekananda (1863 – 1902)

Nimm dir Zeit…

Nimm dir ZEIT zum Arbeiten –
es ist der Preis des Erfolges.

Nimm dir ZEIT zum Denken –
es ist die Quelle der Kraft.

Nimm dir ZEIT zum Spielen –
es ist das Geheimnis ewiger Jugend.

Nimm dir ZEIT zum Lesen –
es ist der Brunnen der Weisheit.

Nimm dir ZEIT zum Träumen –
es bringt dich den Sternen näher

Nimm dir ZEIT, zu lieben und geliebt zu werden –
es ist der wahre Reichtum des Lebens.

Nimm dir ZEIT, dich umzuschauen –
der Tag ist zu kurz, um selbstsüchtig zu sein.

Nimm dir ZEIT zum Lachen –
es ist die Musik der Seele.

Nimm dir ZEIT, freundlich zu sein –
es ist der Weg zum Glück.

Nimm dir ZEIT zur Andacht –
sie wäscht den irdenen Staub von den Augen.

Aus Irland

Zum Wesen der Dinge dringen

Wir sind gewohnt, wenn wir das Wesen der Dinge verstehen wollen, zu denken und sie auseinander zu nehmen sowie nach Gründen zu suchen. Dadurch kann man auch teilsweise zum Wesen der Dingen kommen und verstehen, was das eigentlich ist.
Aber nicht die Begriffe und Wörter abschaffen, sondern durch Begriffe und Wörter hindurch zum Wesen der Dinge durchdringen.
Durch Meditation kann man das lernen, aber es braucht viel Zeit.

Hugo Enomiya-Lassalle S.J. (1898 – 1990)

Zum Ursprung

Entleertes, bilderloses Denken, ein klares Schauen im göttlichen Lichte und eine reine Entrückung des Geistes vor das Antlitz Gottes:
diese drei zusammen bilden und erzielen das wahrhaft schauende Erleben, darin niemand sich irren kann. Der reine Geist nämlich neigt sich beständig zu dem verklärten Verstand und folgt ihm mit nackter Sehnsucht zu seinem Ursprung.

Jan van Ruusbroec (1293 – 1381)

Sich wahrnehmen – in allen Dingen

Den Buddha-Weg erfahren bedeutet, sich selbst erfahren. Sich selbst erfahren heißt sich selbst vergessen. Sich selbst vergessen heißt, sich selbst wahrnehmen – in allen Dingen. Dies erkennen bedeutet, dass das Unterscheiden aufhört: von Leib und Geist, von mir selbst und von den andern. So verschwinden die Spuren der Erleuchtung, und zugleich ist sie da, jederzeit und überall, ohne dass wir daran denken.

Dogen (1199-1253)

Unterstützung und Ermutigung

Es gibt niemanden auf der Welt, weder unter denjenigen, die wir als die Unterdrückten sehen, noch unter denjenigen, die wir für die Unterdrücker halten, der nicht alles hätte, was zum Erwachen nötig ist. Wir alle brauchen Unterstützung und Ermutigung, um uns bewusst zu werden, was wir denken, was wir sagen und was wir tun. Werden Sie sich Ihrer Meinungen bewusst. Wenn Sie feststellen, dass Sie Ihren Meinungen gegenüber aggressiv reagieren, bemerken Sie es einfach. Wenn Sie Ihren Meinungen gegenüber nicht aggressiv sind, bemerken Sie auch das. Indem Sie ein Bewusstsein entwickeln, das sich nicht an richtig oder falsch klammert, finden sie einen neuen Seinszustand. Daraus entwickelt sich schließlich das endgültige Aufhören des Leidens. Zu guter Letzt, wenn Sie nicht mehr an sich verzweifeln. Tun Sie von ganzem Herzen alles, um Ihre klarsichtige Intelligenz zu wecken, aber tun Sie es immer nur von Tag zu Tag, von Moment zu Moment.

Pema Chödrön (*1936)

Gegenwärtig sein

Die ganze Ignoranz des sogenannten Verstandes besteht darin, nicht in der Gegenwart sein zu können. Der Verstand bewegt sich dauernd: in die Zukunft oder in die Vergangenheit. Der Verstand, das Denken ist niemals im Hier und Jetzt! Die Bauweise des Verstandes macht es unmöglich, dass er in der Gegenwart sein kann. Weil der Verstand denken muss und es im gegenwärtigen Moment keine Möglichkeit zum Denken gibt! Man muss sehen, man muss hören, man muss gegenwärtig, anwesend sein, aber man kann da nicht denken.

Osho (1931-1990)

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