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Gift in Medizin verwandeln

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Prinzip der Ichlosigkeit

Es ist wichtig, sich bewusst zu werden, dass das Prinzip der Ichlosigkeit nicht bedeutet, es würde ein Ego geben, welches die Buddhisten dann beseitigen. Es bedeutet vielmehr, dass von Anfang an niemals ein Ego existiert hat. Diese Erkenntnis wird „Ichlosigkeit“ genannt.

Sogyal Rinpoche (*1948)

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Zwölf Schritte – zwölf Prinzipien

Erster Schritt:
Wir gaben zu, dass wir dem Alkohol gegenüber machtlos sind – und unser Leben nicht mehr meistern konnten.
Prinzip: Ehrlichkeit

Zweiter Schritt:
Wir kamen zu dem Glauben, dass eine Macht, größer als wir selbst, uns unsere geistige Gesundheit wiedergeben kann.
Prinzip: Hoffnung

Dritter Schritt:
Wir fassten den Entschluss, unseren Willen und unser Leben der Sorge Gottes – wie wir Ihn verstanden – anzuvertrauen.
Prinzip: Vertrauen

Vierter Schritt:
Wir machten eine gründliche und furchtlose Inventur in unserem Inneren.
Prinzip: Mut

Fünfter Schritt:
Wir gaben Gott, uns selbst und einem anderen Menschen gegenüber unverhüllt unsere Fehler zu.
Prinzip: Rechtschaffenheit

Sechster Schritt:
Wir waren völlig bereit, all diese Charakterfehler von Gott beseitigen zu lassen.
Prinzip: Bereitwilligkeit

Siebter Schritt:
Demütig baten wir Ihn, unsere Mängel von uns zu nehmen.
Prinzip: Demut

Achter Schritt:
Wir machten eine Liste aller Personen, denen wir Schaden zugefügt hatten und wurden willig, ihn bei allen wieder gutzumachen.
Prinzip: Nächstenliebe

Neunter Schritt:
Wir machten bei diesen Menschen alles wieder gut – wo immer es möglich war –, es sei denn, wir hätten dadurch sie oder andere verletzt.
Prinzip: Disziplin

Zehnter Schritt:
Wir setzten die Inventur bei uns fort, und wenn wir Unrecht hatten, gaben wir es sofort zu.
Prinzip: Beharrlichkeit

Elfter Schritt:
Wir suchten durch Gebet und Besinnung die bewusste Verbindung zu Gott – wie wir Ihn verstanden – zu vertiefen.
Wir baten Ihn nur, uns Seinen Willen erkennbar werden zu lassen und uns die Kraft zu geben, ihn auszuführen.
Prinzip: Bewusstsein/Gottesbewusstsein

Zwölfter Schritt:
Nachdem wir durch diese Schritte ein spirituelles Erwachen erlebt hatten, versuchten wir, diese Botschaft an Alkoholiker weiterzugeben und unser tägliches Leben nach diesen Grundsätzen auszurichten.
Prinzip: Dienst

 

Aus: Zwölf Schritte – Red Book. Mehr hier: http://www.aa-leben.de/12_Schritt_RED-BOOK.pdf

Anmerkung:
Ich habe hier die Zwölf Schritte und Zwölf Prinzipien, die dazu gehören, mal miteinander kombiniert um den Zusammenhang deutlicher werden zu lassen. Im „Red Book“ heißt es: „Was ist ein Prinzip? – Ein Prinzip ist ein Ursprung, ein Anfang, eine grundlegende Voraussetzung, ein moralischer Grundsatz – eine Regel, durch die unser Verhalten bedingt wird. Jedem der Zwölf Schritte liegt ein Prinzip zugrunde.“

Gelegenheit, bewusster zu werden

Wenn du eine Verwirrung vermeiden willst, erschaffst du dadurch eine neue, und, um diese zu vermeiden, die nächste. Vermeide die erste nicht: Geh in sie hinein, beobachte sie, lass sie deine Meditation sein. Wenn sie da ist, muss es seine Bedeutung haben, denn nichts existiert ohne irgendeine Bedeutung.
Mit der Zeit wirst du Dankbarkeit für sie empfinden, denn wenn du es dir anschaust, wirst du klar werden, meditativer, wacher, bewusster. Und am Ende wirst du deiner Verwirrung danken, dass sie dir geholfen hat, dass sie dir die Möglichkeit gegeben hat, an Bewusstsein zu wachsen. Es war einfach eine Gelegenheit, die an deine Tür geklopft hat, um dir zu helfen, bewusster zu werden.

Osho (1931-1990)

Weisheit und Liebe

Unser Leben ist ein dynamischer Prozess, in dem wir jeden Augenblick die Richtung des Energiestroms mitbestimmen. Je bewusster und wacher wir leben, desto mehr sind unsere Entscheidungen von Weisheit und Liebe getragen.

Willigis Jäger (* 1925)

Bewusstsein entwickeln

Wir alle brauchen Unterstützung und Ermutigung, um uns bewusst zu werden, was wir denken, was wir sagen und was wir tun. Werden Sie sich Ihrer Meinungen bewusst. Wenn Sie feststellen, dass Sie Ihren Meinungen gegenüber aggressiv reagieren, bemerken Sie es einfach. Wenn Sie Ihren Meinungen gegenüber nicht aggressiv sind, bemerken Sie auch das. Indem Sie ein Bewusstsein entwickeln, das sich nicht an richtig oder falsch klammert, finden sie einen neuen Seinszustand.

Pema Chödrön (*1936)

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